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Die Geschichte der Nähmaschine

In grauer Vorzeit nähten die Menschen mit spitzen Knochen oder Gräten. Erst im 14. Jahrhundert war die Herstellung einer Stahlnadel möglich. Bis zum Jahr 1830 wurde mit der Hand genäht. Dann suchte man nach Möglichkeiten die Nähnadel durch Maschinenkraft zu bewegen. Männer wie Charles Wiesenthal, Thomas Saint und Balthasar Krems führten die verschiedensten Experimente durch. 1829 entwickelte der Franzose Barthelemy Thimonnier das erste Nähmaschinenmodell “Couseuse”. Er ließ es 1930 patentieren und wurde zum ersten Nähmaschinenfabrikant der Welt.

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Elias Howe erfand die Doppelstechstichmaschine. Sie konnte die Arbeit von sechs Näherinnen verrichten und wurde 1846 patentiert. 1851 erfanden die Amerikaner Baker und Grover die Zweifadenkettenstich-Nähmaschinen. Ein ausgereifteres Modell stellte 1853 der Amerikaner Jones Gibbs vor. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Willcox ließ er diese Nähmaschine serienmäßig herstellen. Die Rechnung ging auf. Das Modell fand reißenden Absatz und machte die beiden zu reichen Männern. Die Nähmaschine war aber genauso ein Knackpunkt für deutsche Erfinder. So versuchten sich zwischen 1860 und 1865 auch Adam Opel und Georg Pfaff an dem Bau einer Nähmaschine. Opel spezialisierte sich später auf Fahrräder und Autos. Die Nähmaschinen von Pfaff wurden jedoch zu einem Verkaufsschlager. Noch heute ist es die einzige deutsche Firma welche Nähmaschinen herstellt. 1893 wurde die erste Hohlsaummaschine in der Schweiz vorgestellt. Dort produzierte man ab 1940 dann die erste elektrische und transportable Nähmaschine. Die bekannten Bernina-Maschinen werden auch heute noch von der Fritz Gegauf AG produziert. Die Nähmaschinen der heutigen Generation sind mit einem Computer ausgestattet. Alle anspruchsvollen Bedürfnisse des modernen Benutzers können so erfüllt werden.

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